Die 31-Jährige arbeitet seit dem Sommer als Hauswirtschafterin im Pflegeheim Röbel.
Ich habe am 25. Juli im Pflegeheim in Röbel aus Hauswirtschafterin angefangen. Angestellt bin ich bei der DSG Reinigung. Eigentlich bin ich Friseurin und damit fing auch meine Arbeit in der Diakonie an. Seit dem Frühsommer komme ich als mobile, selbständige Friseurin regelmäßig in die Einrichtung, um Bewohnern die Haare zu schneiden. Weil mich der Beruf nicht auslastet, kam ich schnell ins Gespräch mit der Einrichtungsleitung und Frau Seidel von der DSG Reinigung. Sie boten mir diesen zusätzlichen Job an, den ich nun 20 Stunden in der Woche ausübe.
Ich muss sagen, ich hatte Respekt vor der Arbeit in einem Pflegeheim, aber es ist ganz anders als man im allgemeinen denkt. Es gefällt mir hier. Ich bin in einem der Wohnbereiche für das tägliche Frühstück zuständig und darüber hinaus für die Reinigung der Küche und für die Bettenaufbereitung, d.h. für das Abziehen der Betten und die Desinfektion der Matratzen und Bettgestelle. Mit meiner kleinen, zweieinhalbjährigen Tochter und meinem Partner lebe ich in Zielow.