Man kennt sich – und lernt sich beim Lauf als Kollegen noch mal neu kennen
Ein buntes Feld aus Mitarbeitenden, Einrichtungsleitungen und Vorstand – alle mit demselben Ziel: gemeinsam laufen, gemeinsam anfeuern, gemeinsam ankommen. Beim Güstrower Firmenlauf hat die Diakonie Güstrow einmal mehr gezeigt, was ein gutes Miteinander bedeutet: Teamgeist im Mittelpunkt und ein Nachmittag, der für alle Spaß gemacht hat.
Der Güstrower Firmenlauf ist ein Staffellauf über 6,6 km, bei dem Beschäftigte ebenso wie Chefs oder Auszubildende aus Unternehmen, Verbänden, Vereinen und Behörden starten können. Regionaler Bezug ist dabei ausdrücklich erwünscht – und genau das macht den Lauf so besonders: Menschen aus Güstrow und der Umgebung kommen unter einem sportlichen Aspekt zusammen und zeigen gelebte Werte wie Teamgeist, Kommunikation, Kollegialität, Fairness und Gesundheit.
Bei uns der Diakonie Güstrow war das in diesem Jahr besonders deutlich zu sehen. Die Teams waren bunt gemischt und lediglich nach Einrichtungen getrennt: vom Mitarbeiter bis zur Einrichtungsleitung und vom Vorstand bis zur pädagogischen Fachkraft – alle waren am Start. Viele haben es sich organisiert, damit die Teams teilnehmen konnten. Der gemeinsame Start war allen wichtig – und das ist gelungen. Insgesamt nahmen Diakonie intern 7 Laufteams teil.
Beim Firmenlauf wird das Miteinander der Diakonie auf besondere Weise sichtbar: Man kennt sich ja aus dem Arbeitsalltag, trifft sich hier aber in einer anderen Rolle und kommt ins Gespräch. Der Lauf wird so auch zu einem kleinen Netzwerktreffen – über Bereiche und Hierarchien hinweg. Es wird angefeuert, gelacht und miteinander gesprochen. Genau diese Begegnungen machen den Nachmittag so wertvoll.
Besonders schön war die Stimmung auf den letzten Metern: Bei beinahe jedem Diakonie-Team sind die Schlussläuferinnen und Schlussläufer von ihren Kolleginnen und Kollegen begleitet worden – auch von denen, die keine Sportsachen anhatten, sondern einfach Lust hatten, mitzulaufen und die Stimmung mitzunehmen. Dieses gemeinsame Einlaufen hat gezeigt, worum es wirklich geht: Zusammenhalt über alle Berufsgruppen hinweg. Pflegefachkräfte, FSJler, Leitungskräfte, Mitarbeitende der Öffentlichkeitsarbeit, Pädagogen – sie alle liefen Seite an Seite. Es stand kein offizieller Pokal im Vordergrund, sondern das spürbare Wir-Gefühl.
Teamfarbe Lila
Ein besonders schönes Bild ergab sich am Rande des Laufes: Zuschauende, die bei der Diakonie Güstrow arbeiten, aber nicht laufen wollten oder konnten, haben spontan ein lila Shirt angezogen und so die Laufteams unterstützt. Lila war überall an diesem Tage zu sehen, in kleinen Gruppen oder auch vereinzelt im großen Rund des Niklotstadion in Güstrow.
Läuferherzen aus vielen Bereichen
Schon seit einigen Jahren wächst die Zahl der Teams, die sich aus den unterschiedlichsten Bereichen der Diakonie Güstrow zusammenschließen. In diesem Jahr waren gleich mehrere Laufgruppen unterwegs: Teams aus der Sozialstation Teterow, mehrere Teams vom Wichernhof, Teams aus dem Bereich Kinder, Jugend und Familie (Frühförderung, Integrationshilfe) sowie ein weiteres aus der Geschäftsstelle.