Wirksame Hilfe, um Wunden schneller zu heilen
In Schwaan und Umgebung versorgt Christina Kuhrt, Wundexpertin in der Diakonie-Sozialstation Schwaan, Wunden jeglicher Art.

Neben unserem Wundzentrum Güstrow gibt es in unseren Diakonie-Sozialstationen in Bützow, Röbel, Schwaan und Teterow professionelle Unterstützung für die Wundversorgung. Für die Sozialstation Schwaan ist Christina Kuhrt im Einsatz. Die ausgebildete Wundexpertin ist zu Patienten in Schwaan und Umgebung unterwegs und behandelt akute und chronische Wunden wie auch entzündliche Hauterkrankungen. Dazu gehören z.B. Risse, Abschürfungen nach Stürzen, Brandwunden, insbesondere auch Operationswunden und langwierige Wunden wie das diabetische Fußsyndrom, das gefäßbedingte Unterschenkelgeschwür (offenes Bein) und der Dekubitus, das Druckgeschwür. „Zunehmend behandle ich auch jüngere Patienten, die an Akne inversa leiden, einer chronisch-entzündlichen Hauterkrankung, die schmerzhafte Knoten, Abszesse und Fisteln in den Hautfalten von Achseln, Leisten oder im Genitalbereich verursacht“ erzählt die erfahrene Wundexpertin, die zugleich stellvertretende Pflegedienstleiterin der Diakonie-Sozialstation Schwaan ist. „Egal um welche Art von Wunden es geht: Jede Wunde wird individuell und fachgerecht therapiert, um den Heilungsprozess zu fördern. Dafür nutze ich spezielle, wundengerechte Verbandsmaterialien, Kompressionen oder auch die Plasmatherapie – ein innovatives Verfahren, bei der kalten Plasma direkt auf die Wunde appliziert wird und das schneller wirkt als herkömmliche Methoden.“
Häufig entstehen die Wunden, die die Patienten haben, im Zusammenhang mit Grunderkrankungen wie Diabetes oder der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit. Auch ein geschwächtes Immunsystem, Rauchen, Mangelernährung oder psychische Belastungen beeinflussen, wie gut oder weniger gut Wunden und Hauterkrankungen heilen. „Deshalb berücksichtige ich immer auch, welche Vorerkrankungen ein Patient hat, wie er lebt und in welcher Umgebung, gebe Ratschläge und Tipps, stimme mich ggf. mit dem Arzt ab“ erzählt Christina Kuhrt. „Für einen Diabetiker mit Fußsyndrom ist z.B. ein gutes Zusammenspiel zwischen optimaler Blutzuckereinstellung, geeigneter Kompression und passendem, weichem Schuhwerk ohne Nähte und Platz für Einlagen sehr wichtig für die Wundheilung. Für die Wundbehandlung von Dekubitus wiederum ist entscheidend, dass sich der Patient eiweißreich ernährt und sportlich bewegt.“
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