Ein Jahr Diakonie Hospiz Benedikt in Güstrow: Ein Ort der Menschlichkeit

Ein Ort des Ankommens, des Abschiednehmens und des Miteinanders
Am 01.07.2025 öffnete das Hospiz Benedikt in Güstrow seine Türen. Seitdem konnten dort mehr als 90 Gäste auf ihrem letzten Lebensweg begleitet werden – eine Aufgabe, die von großer Verantwortung, aber auch von tiefem menschlichem Miteinander geprägt ist.
Im vergangenen Jahr hat sich gezeigt, dass es oft die kleinen Gesten sind, die den größten Unterschied machen: ein Lächeln, eine haltende Hand oder einfach Zeit zum Zuhören. Diese scheinbar kleinen Momente schaffen Nähe, spenden Trost und geben Halt in einer besonders sensiblen Lebensphase.
Das Hospiz ist zu einem Ort geworden, an dem nicht nur Abschied genommen wird. Vielmehr steht es für gelebte Menschlichkeit, für Fürsorge und ein würdevolles Miteinander. Mitarbeitende und Ehrenamtliche gestalten diesen Raum täglich mit großem Engagement und Empathie.
Der erste Jahrestag wurde bewusst in einem kleinen Rahmen begangen. Bei einem liebevoll vorbereiteten Empfang mit selbstgebackenen Kuchen kamen Mitarbeitende der Diakonie Güstrow zusammen, um gemeinsam auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Die Atmosphäre war geprägt von Dankbarkeit, Verbundenheit und dem Bewusstsein, gemeinsam etwas Wertvolles geschaffen zu haben.
Eine Andacht von Landespastor i. R. Martin Scriba gab der Zusammenkunft einen besonderen Rahmen. Mit einfühlsamen Worten würdigte er die Arbeit im Hospiz und fand einen passenden Zugang zu den Erfahrungen und Emotionen dieses ersten Jahres.
Das vergangene Jahr hat eindrücklich gezeigt, wie wichtig Orte wie das Hospiz Benedikt sind – Orte, an denen Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleitet werden und an denen Menschlichkeit im Alltag spürbar ist.
Ein besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen, Angehörigen und Unterstützenden. Ihr Engagement trägt dazu bei, dass dieses Haus zu dem geworden ist, was es heute ist.


