CAP-Markt Reutershagen startet als hybrider Markt
Die Modernisierung ermöglicht einen Einkauf künftig auch nach Ladenschluss bis 22 Uhr.

Nach vier Wochen Umbau hat der CAP-Markt Reutershagen wieder geöffnet – moderner denn je und mit einem neuen Einkaufskonzept. Seit dem 30. März 2026 ist der Markt als hybrider Markt aufgestellt und verbindet klassische Öffnungszeiten mit der Möglichkeit zum autonomen Einkauf am Abend.
Regulär ist der Markt montags bis samstags von 7 bis 20 Uhr geöffnet. Zukünftig können darüber hinaus Kundinnen und Kunden bis 22 Uhr selbstständig einkaufen. Der Zugang erfolgt über ein Legitimierungsgerät am Eingang: Mit ihrer EC-Karte können Besucher den Markt betreten, ihre Waren auswählen, an Selbstbedienungskassen scannen und bargeldlos bezahlen. Für den abgegrenzten Alkoholbereich ist zusätzlich ein gültiger Personalausweis erforderlich.
„Mit dem hybriden Konzept wollen wir unseren Mitarbeitenden bessere und arbeitnehmerfreundlichere Arbeitszeiten ermöglichen und zugleich auf den zunehmenden Fachkräftemangel im Einzelhandel reagieren“, sagt Björn Kozik, Geschäftsführer der Integra Güstrow GmbH. Arbeitsplätze würden dadurch nicht eingespart. Im Gegenteil: Während der regulären Öffnungszeiten stehen die vertrauten Mitarbeitenden weiterhin im Markt mit Rat, Hilfe und persönlichem Service zur Seite.
Der Umbau fand vom 2. bis 29. März 2026 statt. In dieser Zeit blieb der Markt geschlossen, um die technische Infrastruktur für den autonomen Betrieb zu installieren und die Inneneinrichtung zu modernisieren. Neu sind unter anderem Selbstbedienungskassen, moderne Regale und Kühlmöbel, ein Backmodul für frische Brötchen und Brot sowie ein Pfandautomat, der auch Getränkekisten annimmt.
Auf rund 600 Quadratmetern Verkaufsfläche präsentiert sich der Markt nun heller und moderner. Die Gestaltung greift regionale Bezüge auf – etwa mit Bildern aus Rostock, historischen Motiven aus Reutershagen und Bannern, die das CAP-Konzept und seine Geschichte erzählen.
Der CAP-Markt Reutershagen ist der erste Markt der Integra Güstrow GmbH, der auf das Hybridmodell umgestellt wurde. Perspektivisch soll das Konzept auch auf weitere Standorte des Unternehmens übertragen werden.


